Fragen und Antworten

Hier findest du Antworten auf häufig gestellte Fragen

Zur Ausbildung Geomatik
  • Kann ich ein Praktikum machen, um mir das ganze mal selbst anzuschauen?
    Ja! Bei Interesse an einem Praktikum wende dich bitte an unsere Ausbildungsleitung für Geomatik.
  • An welchen Dienstorten findet die Ausbildung statt?
    Entscheidest du dich für eine Ausbildung in Windischeschenbach/Waldsassen, findet diese zu gleichen Anteilen an beiden Dienstorten statt. Entscheidest du dich für eine Ausbildung in Hof, absolvierst du jeweils drei Monate deiner Ausbildungszeit an den Dienstorten Windischeschenbach und Waldsassen.
  • Wo befindet sich die Berufsschule?
    Die Städtische Berufsschule für Gartenbau, Floristik und Vermessungstechnik befindet sich in 80637 München am Reinmarplatz 4-6.
  • Wie ist der Berufsschulunterricht geregelt?
    Pro Jahr sind ca. 11 Berufsschulwochen zu absolvieren. Der Unterricht findet blockweise statt. Ein Block dauert meistens zwei Wochen.
  • Wo wohne ich während der Berufsschulzeit?
    Da du aus der Oberpfalz kommst, bist du während den Berufsschulzeiten in einem Wohnheim für Berufsschüler*innen untergebracht. Nähere Informationen folgen bei Stellenzusage.
  • Bin ich neben der Berufsschule noch für weitere Ausbildungszeiten in München?
    Ja! Damit du alle fachlichen Bereiche in unserem Haus kennenlernen kannst und wir dich bestmöglich auf deine bevorstehenden Prüfungen vorbereiten können, sind ca. drei weitere Wochen im Jahr am Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München erforderlich. Hier steht dir eine kostenfreie Unterbringung in unseren hauseigenen Apartments zur Verfügung!

  • Wie erfolgt das Auswahlverfahren?
    Aus den eingegangenen Bewerbungen erfolgt eine Vorauswahl für den Einstellungstest. Aufgrund der Testergebnisse werden anschließend geeignete Bewerber*innen zu einem Einstellungsgespräch eingeladen.

  • Muss ich an einem LPA-Test (Landespersonalauschuss) teilnehmen?
    Nein! Der LPA-Test ist nur für die Einstellung im nichttechnischen Dienst erforderlich.

  • Wie stehen die Chancen auf eine Übernahme in das Beamtenverhältnis?
    Nach der erfolgreichen Berufsausbildung bestehen derzeit sehr gute Chancen für den Einstieg in die Beamtenlaufbahn der 2. Qualifikationsebene. Dazu ist nach der dreijährigen Ausbildung ein einjähriger Vorbereitungsdienst zu absolvieren, der mit einer Qualifikationsprüfung abschließt.

  • Bin ich nach der Ausbildung auch im Außendienst tätig?
    Als Geomatiker*in in der Bayerischen Vermessungsverwaltung wirst du grundsätzlich für die Bearbeitung und Aktualisierung von amtlichen Geodaten im Innendienst eingesetzt.

Zur Ausbildung Katastertechnik
  • Kann ich ein Praktikum machen, um mir das ganze mal selbst anzuschauen?
    Ja, gerne! Bei Interesse an einem Praktikum wende dich bitte an ein regionales Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Ein Amt in deiner Nähe findest du in der Übersicht Unsere Standorte.

  • Wo findet die Ausbildung statt?
    Die Ausbildung findet an dem Amt statt, das dich einstellt. Während der Ausbildung besuchst du wochenweise den Unterricht in der Berufsschule.

  • Wo befindet sich die Berufsschule?
    Die Städtische Berufsschule für Gartenbau, Floristik und Vermessungstechnik befindet sich in 80637 München am Reinmarplatz 4-6.

  • Wie ist der Berufsschulunterricht geregelt?
    Pro Jahr sind ca. 12 Berufsschulwochen zu absolvieren. Der Unterricht findet blockweise statt. Ein Block dauert eine Woche. Insgesamt besuchst du drei Jahre die Berufsschule in München.

  • Wo wohne ich in der Berufsschulwoche?
    Zu Hause, wenn die Entfernung zwischen Wohnort und Berufsschule weniger als 60 km beträgt. Dabei bekommst du die Fahrtkosten erstattet. In einem Schülerwohnheim in München, wenn der Schulweg von zu Hause mehr als 3 Stunden (Hin- und Rückweg) beträgt.

  • Habe ich während der Berufsschulzeiten Anspruch auf eine Wohnheimunterbringung?
    Bei einem Schulweg von mehr als drei Stunden (Hin- und Rückweg) hast du Anspruch auf die Unterbringung in einem Wohnheim. Das Gleiche gilt, wenn du mehr als 12 Stunden pro Tag von deinem Wohnort entfernt bist. Nähere Informationen erhältst du nach der Stellenzusage von deinem Ausbildungsamt.

  • Bin ich neben der Berufsschule noch für weitere Ausbildungszeiten in München?
    Ja! Damit du alle fachlichen Bereiche in der Bayerischen Vermessungsverwaltung kennenlernen kannst und wir dich bestens auf deine bevorstehenden Prüfungen vorbereiten können, ist im ersten Ausbildungsjahr ein 2-wöchiger und im dritten Ausbildungsjahr ein 6-wöchiger Vorbereitungskurs am Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München erforderlich. Hier steht dir eine kostenfreie Unterbringung in unseren hauseigenen Apartments zur Verfügung!

  • Wie erfolgt das Auswahlverfahren?
    Aus den eingegangenen Bewerbungsunterlagen erfolgt eine Vorauswahl für die Einstellungsprüfung. Aufgrund der Ergebnisse aus der Einstellungsprüfung werden anschließend geeignete Bewerber zu einem Einstellungsgespräch eingeladen.

  • Wie stehen die Chancen auf eine Übernahme in das Beamtenverhältnis?
    Bestens, denn nach der erfolgreichen Berufsausbildung ist grundsätzlich der Einstieg in die Beamtenlaufbahn der 2. Qualifikationsebene vorgesehen!

  • Bin ich nach der Ausbildung auch im Außendienst tätig?
    Als Katastertechniker*in in der Bayerischen Vermessungsverwaltung wirst du grundsätzlich für den Innendienst mit der Bearbeitung und Aktualisierung von amtlichen Katasterdaten eingesetzt.

  • Werden von meinem Gehalt auch Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung bezahlt?
    Nein, diese Beiträge entfallen für dich, da du in einem beamtenähnlichen Ausbildungsverhältnis bist.

  • Wie läuft das mit der Krankenversicherung?
    Du hast zwei Möglichkeiten:
    1. Du meldest dich bei einer privaten Krankenversicherung an. Diese bieten in der Regel sog. "Beihilfetarife" oder "Beihilfeversicherungen" an, bei denen du dich nur zu 50% (oder ggf. weniger) versichern musst. Die anderen 50% der Krankenkosten werden vom Freistaat Bayern getragen (Beihilfe). Du zahlst also für die private Krankenversicherung nur etwa die Hälfte des Beitrags. Ein frühzeitiger Einstieg in eine private Krankenversicherung ist vorteilhaft und wird von den meisten Dienstanfängern praktiziert.
    2. Du lässt Dich freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichern. Dort zahlst du die üblichen Beiträge für Auszubildende zur Krankenversicherung.

Zum dualen Studium Geodäsie, Geoinformatik, Vermessung
  • Wo kann ich studieren?
    Du kannst an drei Hochschulen in Bayern ein Vermessungsstudium absolvieren:
    -    an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München (HSM)
         den Studiengang Angewandte Geodäsie und Geoinformatik ,
    -    an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FH-WS)
         den Studiengang Vermessung und Geoinformatik und
    -    an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH-Amberg)
         den Studiengang Geoinformatik und Landmanagement.
  • Wie bewerbe ich mich für mein Wunschamt (Ausbildungsamt)?
    Zu jeder Hochschule werden im Frühjahr ca. 3 Ausbildungsämter benannt. Du nennst im Anschreiben deine zwei Wunschämter mit Priorität 1 oder 2. Deine Bewerbungsunterlagen schickst du uns über das Bewerberformular Jetzt bewerben! (falls möglich zusammengefasst in einer PDF-Datei < 10MB). Deine Bewerbung wird dann an diese beiden Ämter weitergeleitet.
  • Welche Bewerbungsunterlagen werden von mir erwartet?
    Du schickst uns ein aussagekräftiges Anschreiben mit Nennung deiner zwei Wunschämter, deinen Lebenslauf und einen Nachweis über die deutsche/EU-Staatsbürgerschaft (Kopie Personalausweis oder Reisepass). Wichtig sind dann natürlich noch deine Zeugnisse, die die Hochschulzulassungsberechtigung nachweisen. Liegt das Schulabgangszeugnis zur Bewerbung schon vor, dann reicht dieses. Stehst du erst noch vor dem Schulabschluss, dann brauchen wir von dir alle vorhandenen Zeugnisse ab der Jahrgangsstufe 10.
  • Wie findet die Auswahl der Bewerber*innen statt?
    Jedes Ausbildungsamt wählt seine dualen Studenten selbständig aus. Mit der berechneten Durchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch wird zuerst eine Vorauswahl getroffen. Anschließend werden die geeigneten Bewerber*innen zu einem strukturierten Interview eingeladen. Entscheidend für die endgültige Auswahl sind der persönliche Eindruck (60%) aus deinem Interview und deine Schulnoten (40%).
  • Wann finden die strukturierten Einstellungsgespräche statt?
    Der Bewerbungsschluss ist immer Ende Oktober. Die strukturierten Interviews finden regelmäßig Anfang Dezember statt. Anfang Januar schließen wir dann den Bildungsvertrag zwischen dir und dem Ausbildungsamt.
  • Erhalte ich eine Vergütung während des Studiums?
    Du erhältst eine monatliche Vergütung von 550€ während der gesamten Studiendauer.
  • Wo findet die Ausbildung in den vorlesungsfreien Zeiten statt?
    Die Ausbildung findet an dem Amt statt, das mit dir den Bildungsvertrag abgeschlossen hat. Deine erworbenen theoretischen Kenntnisse aus der Hochschule werden dort in den Praxisphasen vertieft. Ein erfahrener Ausbildungsleiter begleitet dich dabei.
  • Wie stehen die Chancen auf eine Übernahme in das Beamtenverhältnis?
    Nach erfolgreichem Studienabschluss als Bachelor bestehen derzeit gute Chancen für den Einstieg in die Beamtenlaufbahn der 3. Qualifikationsebene. Dazu musst du dich für den einjährigen Vorbereitungsdienst am bisherigen Ausbildungsamt oder auch an einem anderen Amt, das für den Berufseinstieg in der 3. Qualifikationsebene zur Verfügung steht, bewerben. 
    Nach erfolgreich abgelegter Qualifikationsprüfung warten interessante, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben im Eingangsamt der Besoldungsgruppe A10 mit guten Aufstiegschancen auf dich.
Zum dualen Studium Verwaltungsinformatik
  • Wo kann ich studieren?
    Du studierst den Diplomstudiengang Verwaltungsinformatik an der Hochschule in Hof.

  • Wie ist die Unterbringung während der Ausbildungszeit geregelt?
    Während des Studiums in Hof bekommst du eine kostenfreie Unterkunft (Zimmer in Hof oder Umgebung) gestellt. Die Unterbringung wird von der Hochschule organisiert.
    Während der Ausbildungszeiten in München stehen dir in begrenztem Umfang die kostenfreien Unterkünfte (zumeist Doppelzimmer) am Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München zur Verfügung. Sollten diese Zimmer belegt sein, musst du dich eigenständig um eine Unterkunft kümmern. Für die weiteren Standorte wie z.B. Wunsiedel, Waldsassen, Hof, Marktredwitz und  Freyung stehen leider keine Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung. Du hast hier aber in der Regel Anspruch auf Trennungsgeld und Erstattung der Reisekosten.

  • Erhalte ich als Verwaltungsinformatiker*in den IT-Fachkräftezuschlag?
    Ja, wenn du nach erfolgreichem Abschluss des Studiums ins Beamtenverhältnis auf Probe ernannt wirst, bekommst du den Zuschlag von 400 € monatlich (Stand 04/2020). Der Zuschlag wird zunächst für fünf Jahre gewährt, kann aber nochmals verlängert werden.

  • Wann kann ich während der Ausbildung Urlaub nehmen?
    Den Urlaub kannst du in den Praktikumsabschnitten nehmen. Während des Fachstudiums an der Hochschule Hof gibt es einige vorlesungsfreie Tage, z.B. vor und nach Feiertagen. Wenn diese mindestens 3 Arbeitstage umfassen, wird er dir als Urlaub angerechnet.

  • Bleibe ich immer an der gleichen Praktikumsstelle?
    Das kommt darauf an, welchen Bereichen du zugeteilt wirst. In den Abteilungen 4 und 8 bleibst du an einer Praktikumsstelle, im IT-DLZ wechselst du die Stelle.

Zum Berufseinstieg mit Bachelorabschluss
  • Wie ist die Unterbringung während der Anwärterzeit geregelt?
    Während der Ausbildungszeiten in München stehen Ihnen in begrenztem Umfang die kostenfreien Unterkünfte (zumeist Doppelzimmer) am Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München zur Verfügung. Sollten diese Zimmer belegt sein, haben Sie die Möglichkeit in einfachen Hotels innerhalb Münchens (zumeist Doppel- oder Mehrbettzimmer) ebenfalls kostenfrei unterzukommen. In beiden Fällen kümmern wir uns um die Organisation.
    Für Ihre praktische Ausbildung an einem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung stehen Ihnen leider keine Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sie haben hier aber in der Regel Anspruch auf Trennungsgeld und Erstattung von Reisekosten.

  • Was mache ich, wenn mein Bachelorzeugnis zur Bewerbung noch nicht vorliegt?
    Ihre Hochschule stellt Ihnen ein vorläufiges Notenblatt aus, mit dem Sie sich bei uns bewerben können. Das Bachelorzeugnis und die Urkunde reichen Sie nach, sobald sie Ihnen vorliegen. Spätestens zum Einstellungstermin müssen uns die Dokumente vorliegen.

  • Kann ich nach der Anwärterzeit an ein anderes Amt wechseln?
    Der Wechsel an ein anderes Amt ist i.d.R. nach ein paar Berufsjahren möglich. Für Ihre berufliche Entwicklung empfehlen wir Ihnen, einem Ortswechsel und Veränderungen generell offen gegenüberzustehen.

  • Wie kann ich die Wartezeit bis zur nächsten Einstellung überbrücken?
    In vielen Fällen können Sie mit einem Zeitvertrag im Beschäftigtenverhältnis an einem Amt mitarbeiten. Das ist gleichzeitig auch eine gute Vorbereitung auf die Anwärterzeit und die Qualifikationsprüfung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an ein regionales Amt.

  • Durchlaufe ich den regulären Vorbereitungsdienst, auch wenn ich mich für ein Tätigkeitsfeld außerhalb des üblichen Kataster-/Kartographieumfelds entscheide?
    Ja, der Weg führt auch hier zuerst über den Vorbereitungsdienst eines der zwei Fachgebiete (Kataster, Kartographie). Im Anschluss erhalten Sie eine entsprechend intensive Einarbeitung mit notwendigen Fortbildungskursen, um fit für Ihr neues Tätigkeitsfeld zu sein.

  • Kann ich während des Vorbereitungsdienstes beliebig Urlaub nehmen?
    Urlaub können Sie in den praktischen Ausbildungsabschnitten und der unterrichtsfreien Zeit zwischen Weihnachten und 6. Januar nehmen. In den theoretischen Ausbildungsabschnitten ist es leider nicht möglich.

Zum Berufseinstieg mit Masterabschluss
  • Wie erfolgt die Auswahl der Bewerber*innen?
    Die Auswahl erfolgt mittels einer Rangliste, die aus dem Gesamtergebnis der Abschlussprüfung der Hochschule (60%) und dem Ergebnis des strukturierten Interviews (40%) ermittelt wird.

  • Was ist das strukturierte Interview?
    Mit dem strukturierten Interview wählen wir Bewerber*innen aus, die nicht nur fachlich, sondern auch persönlich zur Bayerischen Vermessungsverwaltung/Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung passen. In einem etwa einstündigen Gespräch möchten wir Ihre soziale, kommunikative und methodische Kompetenz kennenlernen und Ihre Führungseignung sowie Ihre Fähigkeit zum unternehmerischen Denken und Handeln austesten.

  • Wann findet das strukturierte Interview statt?
    Es findet regelmäßig Mitte Juli statt. Nach Eingang Ihrer Bewerbung erhalten Sie genauere Informationen zum Termin.

  • Was ist der Vorbereitungsdienst?
    Im zweijährigen Vorbereitungsdienst, dem Referendariat, werden Sie auf die zukünftigen Verantwortungsbereiche und Führungsaufgaben in der Bayerischen Vermessungsverwaltung/Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung vorbereitet und fit gemacht.

  • Welche Sozialleistungen kann ich neben der Vergütung in Anspruch nehmen?
    Als Beamter*in auf Widerruf erhalten Sie konkret angefallene Kosten in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen sowie zu Maßnahmen zur Früherkennung von Krankheiten und Schutzimpfungen mit der Beihilfe als Fürsorgeleistung des Freistaats Bayern anteilig, d.h. i.d.R. zu 50%, erstattet. Im Übrigen gilt der Grundsatz der Eigenvorsorge. Wir raten Ihnen, sich rechtzeitig vor Beginn des Referendariats nach einer Krankenversicherung (gesetzlich oder privat) umzusehen. Verheiratete bzw. in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebende Beamte*innen haben Anspruch auf einen Familienzuschlag. Seine Höhe richtet sich überwiegend nach dem Familienstand und der Zahl der kindergeldberechtigten Kinder. Er wird als soziale Komponente zusätzlich zum Grundgehalt gezahlt. Zudem haben Sie während des Referendariats grundsätzlich Anspruch auf Trennungsgeld und Erstattung von Reisekosten.

  • Was ist die Große Staatsprüfung?
    Die Große Staatsprüfung ist der Abschluss Ihres Referendariats und die Einstiegsvoraussetzung in die 4. Qualifikationsebene. Sie beinhaltet eine schriftliche und mündliche Prüfung sowie zwei praktische Prüfungsteile, die Sie jeweils unmittelbar nach den beiden Praxisphasen absolvieren. Prüfungsfächer der schriftlichen Prüfung sind
       - Liegenschaftskataster und Grundbuch,
       - Landesvermessung einschließlich Kartographie, Geodateninfrastruktur,
       - Verfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz,
       - Planungen, Ländliche Entwicklung sowie
       - allgemeine Rechts- und Verwaltungsgrundlagen.
    In den praktischen Prüfungen bewerten wir Ihr fachliches Wissen und außerfachliche Kompetenzen.

  • Wie geht es nach der Großen Staatsprüfung weiter?
    Nach erfolgreichem Abschluss bestehen derzeit gute Chancen für die Übernahme in die Beamtenlaufbahn der 4. Qualifikationsebene. Die einstellenden Ämter beider Verwaltungen werden nach dem jeweiligen Bedarf festgelegt und vor dem Abschluss des Referendariats bekannt gegeben.

  • Wie organisiere ich meine Unterbringung während des Referendariats
    Für die Dauer der theoretischen Abschnitte am Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München sowie die praktischen Abschnitte an den Ämtern in Bayern müssen Sie sich eigenständig um Ihre Unterbringung kümmern. Sie haben aber in der Regel Anspruch auf Trennungsgeld und Erstattung von Reisekosten, auch sind Ihnen Ihre Ausbildungsämter vor Ort gerne behilflich.